Das alte 4 Seasons Studio. & schöne Bilder von der Produ(c)ktion
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| Hier schon das neue Studio in England noch als Musikprodu(c)ktions-Studio |
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| Hier mal das DMC1000 in Grossaufnahme. |
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| Hier ein kleiner Bericht über meinen Tonbandleidenschaft |
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Das
muss eine wilde Zeit gewesen sein damals 1966. Mein Vater kaufte sich gerade
sein erstes Philips Stereotonband, ich kam mit 4,75 cm/sec auf die Welt.
Gentechnisch direkt mit dem Tonband - Virus infiziert. Im Alter von 8 Jahren
kaufte ich auf dem Flohmarkt meine ersten Röhrentonbandgeräte. Immer
in der Hoffnung eines zu finden welches meinen damaligen Klangansprüchen
auch entsprachen. Allerdings waren diese ersten Geräte meist schrott
und erst mit 12 Jahren lernte ich die Röhrentechnik zu bändigen. Also
habe ich mich vorerst mit kleinen Casettenrecordern begnügt. Cassetten
waren billiger und die Reparaturaussichten höher. Dann mit 11 Jahren
hat mir mein Vater seine Uher royal de Luxus vermacht, nachdem er sie
mehr in meinem Zimmer gesehen hat als im Wohnzimmer. Leider war sie
damals schon so vernudelt, und für neue Bogen Tonköpfe hatte ich
vorerst leider noch kein Geld.
Aus meiner heutigen
Sicht war das Gerät nicht besonders stabil und die Bogentonköpfe sind
so butterweich, das sie noch nicht mal für 200 Bänder reichen. |
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Natürlich musste ein
Ersatz her den ich mir in der Form einer Philips 4450 besorgt hatte. Ach
ja, ich habe sie vorher gegen eine A77 getaucht, da mir 2 Spur im
Bandverbrauch zu teuer war. Aus der heutigen Sicht völlig berechtigt,
denn eine Gut erhaltene 4450 zu bekommen dürfte so gut wie unmöglich
sein. Damals wohl eher ein
schlechter Tausch, aber sie sah so imposant aus, irgendwie die A700 des
kleinen Mannes :-) |

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| Aber wie immer war ich
klanglich noch nicht richtig glücklich. Aber trotzdem wurde bei dem
einen oder anderen sonntäglichen Flohmarkt ein altes Röhrenschätzchen
geschnappt. |
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| Und es wurden noch mehr
Maschinen die nach und nach auf dem Dachboden Verschwanden |
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Gerade der Duft der heizenden Röhren
ist es, den die alten Maschinen so unverwechselbar machen. Aber
ich suchte immer noch nach einer Lösung gegen Drop Outs und schlechte Höhenwiedergabe
und die kam....
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In Form einer
Autoreverse AKAI mit knallharten Köpfen und einem höhenreichen Klangbild.
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Diese Maschine steht
heute völlig fertig in unserem Gäste WC, da der Keller schon voll ist
und ich werde mich wohl von Ihr nach min. 200Km Band und 15 Jahren in
meinem Besitz trennen. Aber technisch immer noch restaurierbar und
klanglich dank der Ferrit Köpfe noch OK. Da aber das Mischen von
Audiomaterial immer noch im Mittelpunkt stand, baute ich mir so nach und
nach meine ersten kleinen „Studios“ auf, mit denen wir
Kontaktkassetten und Anrufbeantwortersprüche produzierten
In der Mitte erkennt
man mein erstes selbstgebautes Mischpult, rechts die Royal de Luxus. |
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Aber die Zeit schrie nach was besserem,
was amtlichem! Und da meine Radiozeit so langsam begann, brauchte ich
natürlich auch Zuspieler für Jingles und da kamen die guten alten A77
wieder ins Spiel. Eine davon sogar umgebaut als High Speed Version. Und
das mit den Kontaktkassetten hat dann auch geklappt (siehe links) :-) |
| Man beachte bitte die Qtips rechts.
Allzeit bereit :-)
Aber seit jener Zeit kann mich die A77 nicht mehr vom Ofen locken.
Lautes Startgeräusch und wie immer hoher Kopf- verschleiß. Ersatzteile
gibt es immer noch, die Maschinen selber habe ich verkauft. |

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| Aber ich brauchte unbedingt
noch eine gute Mastermaschine, und die Technics hatte zu jener Zeit
einen guten Ruf... und sieht atemberaubend aus! |
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| Zu
Ihrer Zeit kamen die ersten DAT Recorder auf den Markt und die ersten
Computerschnittsysteme erfreuten den angehenden Radiocomiker und sein Bankkonto. |
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| Bis zum Schluss robust aber
klanglich bei weniger als 38 cm/sec nicht gerade Spitzenklasse.
Gemastert wurde dann auch auf CD und die Bänder wurden eingemottet. So
lange bis ich 2001 auf einem Flohmarkt eine Tandberg 3300X erstanden
habe. Ich habe meine alten Bänder hervorgekramt und einfach nur
gestaunt, was da klanglich so rauskam. |
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Das wars also... Tandberg. Zu meiner
Jugendzeit unerschwinglich und jetzt
besitze ich 5 Stück. So finde ich eine Tandberg X10, von der ich eine
modifizierte Studioversion ergattert habe, heute immer noch zu den
angenehmsten was eine Handvoll Transistoren, Röhren und Operationsverstärker
aus einem Band rausholen kann. Natürlich ist die PR99 aus unserem
Radiostudio mit Sicherheit etwas feines gewesen, aber wenn ich Klang
will, dann nehme ich einen DAT Recorder oder ein Computerschnittsystem.
Da kann dann auch eine Revox nicht mehr mithalten. Eine Tandberg bring Sound. |
| Also etwas, was in unserer
Digitalen Musikwelt sehr sehr selten geworden ist. Nicht umsonst gibt es
wieder Röhrenvorverstärker, die in den Masterweg geschaltet werden, um
das Klangbild wärmer und weicher zu machen.
Kostenpunkt ab € 2000 J
Heute sind Tonbänder für mich nur noch Nostalgie, schön anzusehen,
aber immer noch bin ich Sonntags auf dem Flohmarkt, bei Regen auch bei
EBAY, J
und kaufe mir ein altes Teil, welches ich dann wieder flott mache. Aber
leider ist der Horizont im Moment erreicht, denn unsere Wohnung wird
definitiv zu klein, und solche Schätzchen wollen gesehen werden.... als
Relikt einer längst vergangenden Zeit....
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Meine letzte Revox A77 habe ich 1999 an einen
Sammler verkauft. |